Informationen zu japanischen Kampfsportarten

Kampfkunst und Kampfsportarten haben eine große und ehrwürdige Tradition in Japan. Schon vor Jahrhunderten entwickelten Bauern und Mönche, aber auch adelige Krieger und die gefürchteten Samurai verschiedene Techniken zur Selbstverteidigung und zum Angriff. Kampfkunst in Japan ist aber viel mehr als nur das reine Erlernen von Tritt-, Schlag- und Wurftechniken, vielmehr ist es ein Lebensweg und eine Philosophie um seinen Geist, seine Persönlichkeit und sein Inneres zu schulen. Kampfkünstler sind im Einklang mit sich selbst und nur so können sie in allen Lebenssituationen und im Kampf bedacht und besonnen agieren und auch Konflikte auf friedfertige Art und Weise lösen. Das Erlernen einer Kampfkunst ist ein langwieriges und schwieriges Unterfangen. Jahrelanges Training der Kampftechniken und ausgiebige Meditation zur Selbstfindung sind nötig, um ein gelernter und fortgeschrittener Kämpfer zu werden.

Auf dieser Website wollen wir die populärsten japanischen Kampfsportarten vorstellen und einen Einblick in die Entstehung und die Technik der jeweiligen Kampfkunst geben. Wir haben uns auf vier Kampfstile konzentriert, die auch in Deutschland sehr beliebt sind und die von vielen aktiven Mitgliedern in Kampfschulen und Trainingszentern gelernt wird: Karate, Judo, Aikido und Jiu Jitsu. Diese vier waffenlosen Kampfsportarten dienen in erster Linie der Selbstverteidigung und der Stärkung von Selbstbewusstsein und Auftreten. Karate und Judo sind ebenso populäre Kampfsportarten, in denen sich in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen Kämpfer auf sportlicher Ebene messen.